Montag, 8. April 2013

Berlin.

Drei Nächte, vier Tage. Naja, mit zwei kleinen Kindern waren die Tage entsprechend kurz, spätestens um sechs waren wir abends im Hotel. Aber vielleicht von vorne....

Im absoluten Kaufrausch erstanden wir, damals noch mit nur einem pflegeleichten, dauerschlafenden Minibaby einige Hotelgutscheine. Berlin war nun noch übrig und kurz vor Ablauf. Aber hey, drei Nächte, vier Sterne für knapp über 100 Euro ?

Das Ramada liegt nur drei U-Bahn-Stationen vom Kudamm entfernt und mit dem kostenlosen Upgrade hatten wir nicht nur ein kleines Hotelzimmer, sondern gleich Zweizimmerküchebadbalkon. Was natürlich von quasi unschätzbarem Wert ist, wenn fünfzig Prozent der Zimmerbelegung lange vor der Abenddämmerung zu Bett geht....

Der erste Tag war also mit der Anreise schon fast beendet. Ein kurzer Ausflug zum Kudamm, Abendessen, rum. Den zweiten Tag haben wir in einem dank eisig kalten Wetter sehr spärlich besuchten Zoo verbracht. Ganz nett. Aber nachdem ich zum Beispiel in den letzten Jahren zweimal hier war, nicht umwerfend. Die beiden Wilden hatten aber Spaß, und das war doch das Wichtigste.



Den zweiten Tag war dann Kultur dran. Brandenburger Tor im Schnee. Bundestag im Schnee. Regierungsviertel im Schnee.


 Und dann wurde den Kindern langweilig. Also gabs nach kurzer Bahnfahrt und einem süßen kleinen Wochenmarkt den leckersten Flammkuchen ever (die neueste Investitionsanfrage hier im Haus: ein Pizzastein) und danach Kaffee und Kuchen. Ein geplanter Besuch im Laden von Frau Tulpe, der doch etwas außerhalb der üblichen Touristenroute liegt, endete aufgrund von verschiedenen Zwischenrufen (Maaaaammmaaa... Ich muss Pipiiiii ! Ich kann nich mehr laufen....Ich bin soooo müde. Ich hab Hunger !!!!) mit ein paar Stückchen Webband sehr schnell. Darüber hinweg tröstete aber der Besuch des Maybachufers am Morgen des Abreisetags. Den Mann, da es eine riesige Auswahl an Gewürzen und frischem Grünzeug gab (hmmmm. Cocktailtomaten das Kilo einsfuffzig, Äpfel für einen Euro, frischer Ingwer, Avocados zwei Stück für einen Euro), die Kinder mit türkischen Backwaren und mich mit grünblauen Blockstreifen, grauschwarzen Miniringeln, lilaweißen Sternen und ein bißchen Patchworkoptik für die Oma.


(Und jetzt würde ich euch gerne ein paar bunte Bilder zeigen, aber das wäre zuviel gewesen. Zwei Kinder und den Mann, die garantiert alle in unterschiedliche Richtungen laufen, kiloweise Einkäufe und dann noch drölfhundert andere Menschen. Da hat leider keiner mehr ne Hand für ne Kamera freigehabt).

Auf dem Weg zurück gabs noch "Kringel mit Krümmeln", also Donuts in Weimar, und dann ab nach Hause.
Berlin, wir kommen wieder. Dann aber bitte mit Sonne.

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